Einkaufen ist eine Tätigkeit, die für jeden Haushalt zwingend notwendig ist. Auf der einen Seite sind es Lebensmittel zur täglichen Ernährung, auf der anderen Seite sind es aber auch Ge- und Verbrauchsgüter, die für das tägliche Leben gebraucht werden. Darüber hinaus sind es aber auch schon die Kinder, die mit ihrem Taschengeld Süßigkeiten, Eis oder Comics einkaufen gehen. Über diese Seite des Einkaufens gibt es nicht mehr so viele überraschende Erkenntnisse. Doch es gibt noch eine professionelle Seite, die das Einkaufen zu Testzwecken ausübt.
Testeinkäufer können aus verschiedenen Gründen ausgesandt werden. Am häufigsten sind es Verbraucherinstitute, die durch den Testeinkauf Warenproben besorgen, so wie sie im Handel auch der Endverbraucher kaufen kann. Durch das Ziehen von Warenproben, wie der Testeinkauf auch genannt wird, können unabhängige Qualitätskontrollen, vor allem im Lebensmittelbereich verdeckt durchgeführt werden. Manchmal beauftragen aber auch die Hersteller Testkäufer, die Neuwaren einkaufen sollen, um diese von Testpersonen bewerten zu lassen. Die Testergebnisse werden entsprechend ausgewertet und je nach Grundlage veröffentlicht. Verbraucherschützer testen auch die verschiedensten Waren aus dem Non-Food-Bereich, um diese zu bewerten. Verbraucher, die dann Küchengeräte, Wohn- oder Kindermöbel suchen, können anhand der Testergebnisse,
die für den Gebrauch geeigneten Waren einkaufen. Testberichte kann man auch im Internet einsehen, zum Beispiel den Test für Kinderschreibtische, um sich so vorab bereits zu informieren und nicht erst vor Ort in einem Möbelfachhandel.
Es gibt aber auch Testeinkäufer, die sich nur zum Schein für die Handelswaren interessieren. Diese Testkunden werden von den Handelszentralen ausgeschickt, um in Filialbetrieben das Verhalten des Verkaufspersonals gegenüber Kunden zu testen. Neben Freundlichkeit und Fachkompetenz geht es oft auch um den Umgang mit unangenehmen Kunden. Unternehmensberatungen bieten diesen Service, um auch die Aufmerksamkeit des Verkaufspersonals zu überprüfen. Die Ergebnisse werden nicht dem Verkaufspersonal direkt mitgeteilt, sondern den Geschäftsführern in einem umfangreichen Bericht vorgelegt. Die Chefs nutzen diese Informationen dann in intensiven Mitarbeitergesprächen. Den Handelsunternehmen geht es darum, die Kunden an den jeweiligen Standort zu binden, aber auch Verluste durch Diebstahl so gering wie möglich zu halten. So können Testkunden auch mal schnell zu Testdieben werden, wenn die Mitarbeiter unaufmerksam und vielleicht sogar desinteressiert wirken. Darüber hinaus werden auch Beschwerdekunden ausgesandt, um auch diesen Bereich des Verkaufs zu testen. Als Mitarbeiter im Verkauf kann man sich nie sicher sein, ob ein Kunde echt ist oder ob es sich um einen Testkäufer handelt.
Soziale Netzwerke sind eine immer beliebter werdende Möglichkeit, wie man sich im Internet austauschen kann, neue Nachrichten erhalten oder diese selber verbreiten kann. Daher ist es nicht verwunderlich, dass auch Google nun „groß“ in den Bereich der sozialen Netzwerke einsteigen möchte. Das erste Feedback der User dürfte den Mitbegründer von Google, Sergey Brin, jedoch bisher wenig erfreuen. Die bisherigen Meinungen zu dem neuen Dienst von Google mit Namen „Google Buzz“ sind fast durchweg im negativen Bereich anzusiedeln. Wenn man die bisherigen Reaktionen der Nutzer auf den Dienst im Bereich soziales Netzwerk von Google in einem Wort festhalten möchte, so lautet der am meisten genannte Begriff: enttäuschend! Dabei hat sich Google mit der Umstrukturierung des Dienstes Google Mail zum Netzwerk mit dem neuen Produktnamen Google Buzz Einiges vorgenommen. Was aber genau stört die bisherigen Nutzer? 