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	<title>Der Blog zu Social Media &#187; Megawoosh</title>
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		<title>Social Media Leitfaden: Kapitel 16.3 Witziger und menschlicher Linkbait: Microsoft</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 07:23:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem leicht verstreut wirkenden Ingenieur Bruno Kammerl könnte man fast Mitleid haben, wäre da nicht seine geniale Konstruktion, auf der er als Stuntman eine unglaubliche Leistung vollbringt. Die punktgenaue Landung nach einem Sprung von der größten Wasserrutschenschanze in einen über 35 m  entfernten winzigen Pool kann man auf einem YouTube Videoclip bestaunen. Davon machten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="278" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/lkwh4ZaxHIA?fs=1&amp;hl=en_US" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="278" src="http://www.youtube.com/v/lkwh4ZaxHIA?fs=1&amp;hl=en_US" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Mit dem leicht verstreut wirkenden Ingenieur Bruno Kammerl könnte man fast Mitleid haben, wäre da nicht seine geniale Konstruktion, auf der er als Stuntman eine unglaubliche Leistung vollbringt. Die punktgenaue Landung nach einem Sprung von der größten Wasserrutschenschanze in einen über 35 m  entfernten winzigen Pool kann man auf einem YouTube Videoclip bestaunen. <span id="more-148"></span>Davon machten auch reichlich YouTube Nutzer Gebrauch, denn er führte tagelang die Hitlisten an. Tollkühn empfanden die Nutzer jedoch nicht nur den sagenhaften Sprung, sondern auch die Lüftung des Geheimnisses wer hinter dem mysteriösen Megawoosh-Projekt steckte. Es war niemand anderes als Microsoft, der Weltmarktführer bei PC-Software, wie sich nach dem Aufruf der Weiterleitungsdomain <a href="http://www.megawoosh.com">http://www.megawoosh.com</a> herausstellte. Die Aufdeckung dieser Tatsache bewirkte eine wahrhafte Flut an einschlägigen Blogging-Beiträgen, was die Aufrufzahlen des Clips bei YouTube weiter in die Höhe trieb. Unter der Devise &#8220;Denkbar. Planbar. Machbar.&#8221;, outet sich der Softwaregigant hier als Urheber der Kampagne und weist dezent auf sein Office Project 2007 hin.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-149" title="microsoft_denkbar_planbar_machbar" src="http://www.joachim-weber.de/wp-content/uploads/2010/10/microsoft_denkbar_planbar_machbar-300x68.png" alt="" width="300" height="68" /></p>
<p>An diesem Beispiel lässt sich sehr gut dokumentieren welche kettenartigen Prozesse ein Linkbait in Gang bringen kann. Man darf gespannt sein auf weiteres Social Networking von Microsoft. Die Zukunft von Bruno Kammerl dürfte eine große Zahl Social Media Nutzern auch in Zukunft brennend interessieren.</p>
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		<title>Social Media Leitfaden: Kapitel 13 Ist Social Media Marketing nur ein vorübergehender Trend?</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 12:15:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viele Annahmen sprechen dafür, dass ohne die Social Media bald nichts mehr geht. Für traditionelle Jobbörsen dürften es zunehmend schwieriger werden, seit Karrierenetzwerke wie Xing einen immer größeren Zulauf verzeichnen. Die Suche nach geeigneten Partnern für Projekte lässt sich hierüber ohnehin viel besser realisieren, denn zu vielschichtig sind oft die spezifischen Anforderungen in den Jobprofilen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Annahmen sprechen dafür, dass ohne die Social Media bald nichts mehr geht. Für traditionelle Jobbörsen dürften es zunehmend schwieriger werden, seit Karrierenetzwerke wie Xing einen immer größeren Zulauf verzeichnen. <span id="more-93"></span>Die Suche nach geeigneten Partnern für Projekte lässt sich hierüber ohnehin viel besser realisieren, denn zu vielschichtig sind oft die spezifischen Anforderungen in den Jobprofilen. Durch Kontakte in Social Media werden jedoch Lebensläufe und Erfahrungshintergründe von Teilnehmern lebendig und erlauben eine direkte und unverbindliche Kontaktierung. Sie läuft unbürokratisch ab und ist mit weniger Kosten verbunden wie dies bei herkömmlichen Recruiting-Maßnahmen der Fall ist, wo die Kommunikation zur gleichen Zeit immer nur in eine Richtung läuft. Entweder man sucht selbst oder will gefunden werden. Man bietet an oder fragt nach.</p>
<p>Im Sozialen Netzwerk hingegen ist beides zur gleichen Zeit möglich. Man ist man Suchender als auch ein Partner, der gefunden werden kann. Dies allein bedeutet eine völlig neue Qualität in der Kommunikation.</p>
<p>Suchen und Finden von Kontakten jeglicher Art im Internet wird sich daher immer stärker in die Social Media verlagern. Dies wird alle Lebensbereiche umfassen. Der Jobsucher, welcher zugleich einen neuen Job aber vielleicht auch neue Freunde finden will, ist in einem Sozialen Netzwerk besser aufgehoben, denn nur hier kann er verschiedene Aktivitäten zur selben Zeit auf einer einzigen Plattform entfalten. Andernfalls müsste er sich auf einer Jobbörse anmelden, zusätzlich auf einer Partnersuchbörse und vielleicht noch auf einer Plattform mit Netzwerkern, die ein spezielles Hobby eint. Hier müsste der Nutzer immer zwischen verschiedenen Plattformen hin- und herswitchen. Mal hier den Job suchen, dort den Partner und wieder woanders vielleicht Freunde, die sich fürs Segelfliegen begeistern. Die eingestellten Fotos vom letzten Urlaub sollen nicht nur die Freunde sehen, sondern vielleicht auch der neue Geschäftspartner. Warum auch nicht? Es ist zu erwarten, dass die allzu strenge Abgrenzung zwischen privat und geschäftlich mit der Zeit immer undeutlicher werden wird, da der Social Networker dazu tendiert als Gesamtpersönlichkeit wahrgenommen zu werden, die nun einmal von verschiedenen Lebensbereichen tangiert wird.</p>
<h2 style="text-align: center;">Social Media revolutionieren die Kommunikationskultur</h2>
<p>Für das Marketing Ihres Unternehmens bieten die Social Media enorme Potenziale. Hier, aber auch nur hier können Sie ihre Kunden und Partner wirklich kennenlernen. Sie erfahren was in anderen vor sich geht und können sich Ihrerseits in einem völlig neuen Licht präsentieren. Für die Notwendigkeit der Präsenz spricht auch die Erwartung von 93 % aller sozialen Netzwerker, dass auch Unternehmen in den Social Media vertreten sein sollten. Diesem Erwartungsdruck wird sich mittelfristig kaum noch ein namhaftes Unternehmen entziehen können. Social Media scheinen dabei zu sein die Kommunikationskultur zu revolutionieren. Der Weltmarktführer bei PC-Betriebssystemen und Anwendungssoftware Microsoft beschritt jüngst mit seinem Megawoosh-Projekt diesen Weg. Mit Erfolg. Es wird zukünftig nicht mehr ausreichen bloße Werbebotschaften wie höher, schneller oder weiter zu kreieren. Die Verbraucher erwarten anderes. Sie wollen in Prozesse eingebunden und ernst genommen werden. Sie möchten, dass Unternehmen genauso authentisch und offen auftreten wie sie sich selbst als vernetzte Persönlichkeit offenbaren. Sie suchen den sozialen Kontakt zu anderen mit denen man interaktiv umgehen kann. Es stört dabei nicht, dass die Figur Bruno Kammerl und sein Wahnsinnssprung, der auf YouTube zu sehen war, frei erfunden ist. Kammerl ist eine authentische Persönlichkeit, deren Profil bei Facebook abrufbar ist und dessen Projektbüro eine Webpräsenz hat. Die Botschaft &#8220;Microsoft goes Social Media&#8221; scheint jedenfalls angekommen zu sein und dürfte damit eine Bresche für andere Konzerne geschlagen haben es Microsoft gleich zu tun. Es wird nicht mehr als außergewöhnlich empfunden, sondern als virtuelle Selbstverständlichkeit.</p>
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		<title>Social Media Leitfaden: Kapitel 6 Beispiele für erfolgreiche Virale Kampagnen</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 14:24:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[6.1 Johnnie Walker Ein &#8220;Klassiker&#8221; des viralen Marketings ist das Moorhuhn, ein kostenloses Computerspiel aus dem Jahr 1999, welches von der Firma Johnnie Walker als Marketing-Instrument eingesetzt wurde. Auf der Internetseite des Spirituosenherstellers ließ sich das Spiel kostenlos herunterladen und verbreitete sich rasend schnell im Internet. Innerhalb kürzester Zeit erreichte das Spiel eine enorme Popularität, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>6.1 Johnnie Walker</h2>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-62" title="Bildschirmfoto 2010-05-17 um 15.57.58" src="http://www.joachim-weber.de/wp-content/uploads/2010/05/Bildschirmfoto-2010-05-17-um-15.57.58.png" alt="" width="82" height="112" />Ein &#8220;Klassiker&#8221; des viralen Marketings ist das Moorhuhn, ein kostenloses Computerspiel aus dem Jahr 1999, welches von der Firma Johnnie Walker als Marketing-Instrument eingesetzt wurde. Auf der Internetseite des Spirituosenherstellers ließ sich das Spiel kostenlos herunterladen und verbreitete sich rasend schnell im Internet. Innerhalb kürzester Zeit erreichte das Spiel eine enorme Popularität, die sich auch auf die Marke übertrug. Entwickelt wurde das Spiel für Johnnie Walker von der niederländischen Firma Witan im Auftrag der Hamburger Phenomedia AG.<span id="more-61"></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-63" title="Bildschirmfoto 2010-05-17 um 15.58.11" src="http://www.joachim-weber.de/wp-content/uploads/2010/05/Bildschirmfoto-2010-05-17-um-15.58.11.png" alt="" width="100" height="73" /></p>
<p>Moorhuhnjagden waren nicht nur im privaten Umfeld der Renner, sondern entwickelten sich in Deutschland zum ernsthaften Problem innerhalb betrieblicher Abläufe, da eine große Zahl von Büroangestellten sich die Zeit damit vertrieb.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-64" title="Bildschirmfoto 2010-05-17 um 15.58.18" src="http://www.joachim-weber.de/wp-content/uploads/2010/05/Bildschirmfoto-2010-05-17-um-15.58.18.png" alt="" width="76" height="116" />Aus dem Moorhuhn entwickelte sich bis heute eine 34-teilige Spielreihe und eine Vielzahl weiterer Merchandiseartikel, Zeichentrickfilmserien und Comics. Durch das Moorhuhn wurde einer breiten Öffentlichkeit erstmals in großem Stil vor Augen geführt, welche enorme Potenzial für virales Marketing im Internet schlummert. Social Media im heutigen Sinne waren seinerzeit noch unbekannt. Die Informationen über die Verfügbarkeit des Spiels verbreiteten sich über Userforen, und –groups, sowie über Versand und Weiterleitung von E-Mails.</p>
<p>Der sensationelle Erfolg von Moorhuhn rief später Firmen wie der Computer Channel Quam, Bild und Haribo auf den Plan, die mit Nachfolgern daran anzuknüpfen versuchten.</p>
<h2>6.2 Microsoft</h2>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-65" title="Bildschirmfoto 2010-05-17 um 15.58.28" src="http://www.joachim-weber.de/wp-content/uploads/2010/05/Bildschirmfoto-2010-05-17-um-15.58.28.png" alt="" width="124" height="31" />Dass selbst ein marktbeherrschender Softwaregigant wie Microsoft Social Media nutzt, um sich seine neue Office Strategie unters Volk zu bringen, dürften wohl viele überrascht haben. Denn schließlich hat der Marktführer einen extrem hohen Bekanntheitsgrad. Wozu also Marketing 2.0? Einen rekordverdächtiger Sprung von einer Wasserrutschenschanzen bringt man nicht so ohne Weiteres mit Microsoft in Verbindung. Dieser Sprung ist so sensationell und der Stuntman, ein Ingenieur namens Bruno Kammerl, eine frei erfundene Kunstfigur, wie sich später herausgestellt hat. Dieser landet nach Absprung von der Wasserrutschenschanze nach einem über 35 Metern langen Flug punktgenau in einem kleinen Swimmingpool. Unversehrt. Jeder kritische Betrachter sagt sich sofort, dass so etwas eigentlich gar nicht möglich sein kann, vermutet einen videotechnischen Griff in die Trickkiste und sieht sich den Clip noch mehrere Male an, während ihm beim Zusehen immer wieder das Projekt <a href="http://www.megawoosh.com/">www.megawoosh.com</a> eingeblendet wird. Spätestens nach dem Aufruf der Internetadresse, die auf <a href="http://www.mach-es-machbar.de/">www.mach-es-machbar.de</a> umleitet gibt es keine Zweifel mehr. &#8220;Denkbar. Planbar. Machbar.&#8221;, lautet das Motto des Marktführers, der sich damit ganz offiziell als Macher dieser Story um Bruno Kammerl zu erkennen gibt. Der Clip schlug ein wie eine Bombe. Die Aufrufzahlen bei YouTube sind rekordverdächtig.</p>
<div style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/lkwh4ZaxHIA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/lkwh4ZaxHIA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></div>
<p>Das Bemerkenswerte an dieser Story ist die perfekte Rahmeninszenierung, denn die frei erfundene Person Bruno Kammerl ist über Social Media gut vernetzt, besitzt ein Profil in Facebook und sein Ingenieurbüro bei München ist auf einer eigenen Website <a href="http://www.projektbuero-kammerl.com/">http://www.projektbuero-kammerl.com</a> vertreten, welche überaus authentisch wirkt.</p>
<h2>6.3 Dove</h2>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-66" title="Bildschirmfoto 2010-05-17 um 15.58.35" src="http://www.joachim-weber.de/wp-content/uploads/2010/05/Bildschirmfoto-2010-05-17-um-15.58.35.png" alt="" width="101" height="67" />Ein plastisches Beispiel wie virales Marketing funktionieren kann zeigt ein Videoclip von  Dove, einer Pflegemarke des Unilever-Konzerns, der den Clip <a href="http://www.youtube.com/watch?v=iYhCn0jf46U">Evolution</a> auf YouTube einstellte. Im Hauptteil des Clips ist eine natürliche und ungeschminkte Frau mittleren Alters zu sehen, wie man sie täglich beim Einkaufen oder in der U-Bahn antreffen kann. Kleine Fältchen sind ebenso sichtbar wie ein kleiner Pickel. Die Gesamterscheinung der Frau ist somit alles andere als auffällig. Und genau diese schlichte und natürliche Normalität ist das Außergewöhnliche, denn welche Frau würde sich schon auf einem Clip oder Spot verewigen lassen, ohne nach allen Regeln der Kunst zuvor stylen und auf Model trimmen zu lassen.</p>
<p>Und es passiert genau das, was passieren muss. Kosmetikerinnen und Visagisten verändern das Aussehen dieser Frau von Grund auf und verwandeln sie im Handumdrehen in ein werbetaugliches Model. Das Foto, welches man zum Schluss beim Fotoshooting macht, wird professionell und geschickt mit einer Bildbearbeitungssoftware noch weiter optimiert, bis aus der natürlichen und echten Frau ein reines Kunstprodukt wird, das es in Wirklichkeit nicht gibt. Schlussendlich ziert dieses künstliche Wesen großformatige Plakatwände und bewirbt Kosmetikartikel.</p>
<p>Aufgrund der Zeitraffereffekte beim Stylen der Frau und der nachträglichen Bildbearbeitung wirkt das ganze fast absurd. Nur wird diese Absurdität nicht nur von der Kosmetikindustrie einem Millionenpublikum tagtäglich als Normalität und Natürlichkeit verkauft? Der Clip &#8220;self-esteem&#8221; jedenfalls stellt die vorherrschenden Schönheitsideale in einer Minute und vierzehn Sekunden Spielzeit komplett auf den Kopf. Das ist außergewöhnlich, dass ein Unternehmen für Pflegeprodukte das Schönheitsideal des 21. Jahrhunderts quasi in der Luft zerreißt, indem es die Illusionen entlarvt, welche sich hinter den Werbekonterfeis verbergen.</p>
<p>Auch dieser Videoclip wurde binnen kürzester Zeit zum Renner und millionenfach auf YouTube angesehen. Der große Zuspruch, den Dove für sich verbuchen kann, ist jedoch auch eine Warnung an die gesamte Branche, bisherige Konzepte für die Bewerbung von Produkten der Kosmetikindustrie zu hinterfragen. Entsteht womöglich eine völlig neuer Trend, welcher gründlich aufräumt mit der noch alles beherrschenden Modelillusion?</p>
<h2>6.4 Barack Obama</h2>
<p>Die Wahlkampagne des einstigen demokratischen Präsidentschaftskandidaten und heutigen US-Präsidenten Barack Obama in 2008 stellt alles bisher Dagewesene in den Schatten. Nie zuvor hatte ein Kandidat einer politischen Partei sich die Social Media in diesem Umfang nutzbar gemacht. Seit bekannt wurde, dass der Microblogging-Service Twitter maßgeblichen Anteil am Erfolg des phänomenalen Wahlerfolgs im November 2008 hatte, wird auch von den konventionellen Medien die Frage nach der Rolle des Internet im Allgemeinen und der Social Media Plattformen im Besonderen offen diskutiert.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-67" title="Bildschirmfoto 2010-05-17 um 15.58.44" src="http://www.joachim-weber.de/wp-content/uploads/2010/05/Bildschirmfoto-2010-05-17-um-15.58.44.png" alt="" width="243" height="78" /></p>
<p>Der Anschauung halber seien noch einmal die wichtigsten Fakten bezüglich der Social Media Präsenz von Obamas Election Campaign 2008 zusammengefasst. Die Anhänger Obamas waren in insgesamt über 15 sozialen Netzwerken aktiv. Seine zentrale Videobotschaft &#8220;Yes we can&#8221;, die auch das Motto seines Wahlkampfs war, wurde als Videoclip auf YouTube über 14 Millionen mal angesehen. Wieviele Tweets auf Twitter abgesetzt wurden ist nicht genau bekannt, es dürften jedoch mehrere Millionen sein. Allein bei seiner Vereidigung im Januar 2009 wurden 5000 Tweets pro Minute gepostet. Unumstritten ist, dass die sagenhafte Spendensumme in Höhe von 6,5 Millionen Dollar auf die Aktivitäten in den Social Media zu verdanken ist.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-68" title="Bildschirmfoto 2010-05-17 um 15.58.51" src="http://www.joachim-weber.de/wp-content/uploads/2010/05/Bildschirmfoto-2010-05-17-um-15.58.51.png" alt="" width="131" height="101" /></p>
<p>Sicherlich begünstigten auch andere Faktoren den fulminanten Wahlsieg. Die massiv gesunkene Popularität seines Amtsvorgängers George W. Bush dürfte ebenso dazu beigetragen haben, wie der Wunsch nach entschlossener Lösung der drängenden Probleme, die durch die Finanz- und Wirtschaftskrise verursacht wurden. Die damit verbundenen Hoffnungen nach einem Mehr an sozialer Gerechtigkeit kamen in den medialen Strategien zum Ausdruck. &#8220;Yes we can&#8221;, lautete die zentrale Botschaft und der Musikvideoclip auf YouTube zeigt Menschen und Musiker aller Hautfarben, welche die Wahlkampfslogans singen und sprechen. Begleitend werden Mitschnitte von Barack Obama&#8217;s Reden eingeblendet.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-72" title="Bildschirmfoto 2010-05-17 um 16.21.40" src="http://www.joachim-weber.de/wp-content/uploads/2010/05/Bildschirmfoto-2010-05-17-um-16.21.40.png" alt="" width="200" height="112" /></p>
<p>Bemerkenswert ist, dass der Clip in schwarz-weiß gedreht wurde. Die zentralen Botschaften werden über das viereinhalb Minuten lange Video verstreut eingeblendet. &#8220;Yes we can&#8221; steht neben &#8220;Change&#8221; und &#8220;Hope&#8221;. Die einzige Farbe im Clip ist rot und erst ganz zum Schluss zu sehen, als sich das in weißen Lettern eingeblendete Wort &#8220;HOPE&#8221; in ein knallrotes &#8220;VOTE&#8221; verwandelt. Damit endet der Clip.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-73" title="Bildschirmfoto 2010-05-17 um 16.21.48" src="http://www.joachim-weber.de/wp-content/uploads/2010/05/Bildschirmfoto-2010-05-17-um-16.21.48.png" alt="" width="201" height="113" /></p>
<p>Das Erfolgsrezept dieses Videos liegt auf der Hand. Es ist zum einen die Musik, welche viele Betrachter vereint und die Stimmungen, welche durch die Bilder transportiert werden. Professionell bis ins Detail vermittelt das Video eine Aufbruchstimmung und signalisiert breiten Bevölkerungsschichten den baldigen Anbruch besserer Zeiten im krisengeplagten Land der unbegrenzten Möglichkeiten.</p>
<p>Spätestens seit diesem grandiosen Erfolg wird auch Politikern in anderen Staaten immer mehr klar, dass die Internetgemeinde im Allgemeinen und die Social Media im Besonderen bei zukünftigen Wahlen eine immer wichtigere Rolle spielen werden, an denen kein Politiker und keine Partei mehr vorbeikommt.</p>
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