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	<title>Der Blog zu Social Media &#187; Facebook</title>
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		<title>Social Media Leitfaden: Kapitel 26 Wirtschaftsfaktor Social Media</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Jan 2011 12:58:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Stichwort Monetarisierung ist in aller Munde und führende Medienhäuser haben längst erkannt, dass sich mit Social Networks Geld verdienen lässt. Auch wenn es den Anschein hat, dass gerade Soziale Netzwerke im Widerspruch dazu stehen, so werden langfristig hochwertige Inhalte mehr als heute ausschließlich als Paid Content zur Verfügung stehen. Die Tage des Wissensklaus im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Stichwort Monetarisierung ist in aller Munde und führende Medienhäuser haben längst erkannt, dass sich mit Social Networks Geld verdienen lässt. Auch wenn es den Anschein hat, dass gerade Soziale Netzwerke im Widerspruch dazu stehen, so werden langfristig hochwertige Inhalte mehr als heute ausschließlich als Paid Content zur Verfügung stehen. Die Tage des Wissensklaus im Internet sind gezählt.</p>
<p><span id="more-198"></span></p>
<p>Im Zusammenhang damit gewinnen soziale Netzwerke an Bedeutung. Vor allen anderen Webseiten verzeichnen sie unglaubliche Zuwächse an Mitgliederzahlen von Monat zu Monat. Allein die deusche Seite von Facebook verzeichnete eine Verdreifachung ihrer Mitgliederzahlen in den letzten sechs Monaten. Die Werbeerlöse von Seiten wie Facebook, MySpace oder YouTube sind dabei längst noch nicht ausgereizt. Doch viele warnen bereits, das Wachstum sei gerade deshalb so groß, weil viele der Seiten auf Werbung fast gänzlich verzichten. Während Websites wie MySpace bereits hohe Werbeerlöse verzeichnen, verzichtet Facebook weitestgehend auf diese störende Beeinflussung seiner Mitglieder. Wie lange sich Facebook dies noch leisten kann, bleibt abzuwarten. Der direkte Zusammenhang zwischen Mitgliederzahl und Anteil von Werbung auf der jeweiligen Webseite ist noch nicht genau ermittelt.</p>
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		<title>Social Media Leitfaden: Kapitel 22 Marketing 2.0 &#8211; Wie fange ich an?</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Dec 2010 15:11:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie haben jetzt viel über Soziale Netzwerke und ihre Potenziale erfahren. Sie wissen nun, dass Social Media Marketing nicht die Schaltung von Bannerwerbung auf Portalen der Social Communities bedeutet, sondern dass Sie sich selbst vernetzen müssen, um die Vorteile der Mundpropaganda im digitalen Raum für sich zu nutzen. Der systematische Aufbau eines Marketing 2.0 ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie haben jetzt viel über Soziale Netzwerke und ihre Potenziale erfahren. Sie wissen nun, dass Social Media Marketing nicht die Schaltung von Bannerwerbung auf Portalen der Social Communities bedeutet, sondern dass Sie sich selbst vernetzen müssen, um die Vorteile der Mundpropaganda im digitalen Raum für sich zu nutzen.<span id="more-185"></span></p>
<h2 style="text-align: center;">Der systematische Aufbau eines Marketing 2.0 ist mühsam und zeitaufwändig. Er erfordert vor allem eines: Geduld und eine Strategie.</h2>
<p>Eine Strategie setzt aber voraus, dass Sie bereits über praktische Erfahrungen in den Sozialen Netzwerken gesammelt haben und auf dieser Basis planvoll vorgehen können. Da sie aber wahrscheinlich noch kein Mitglied eines Netzwerkes sind, ist ein Beitritt zu einem oder mehreren Sozialen Netzwerken der unumgängliche erste Schritt zur Marketing 2.0 Kommunikation.</p>
<p>Melden Sie sich also bei Facebook, Twitter, YouTube  &amp; Co. an und erstellen Sie ein aussagekräftiges Profil. Bedenken Sie dabei, dass es ein Patentrezept für eine vom Erfolg gekrönte Schnellintegration nicht gibt. Wohl aber Erfahrungswerte anderer Networker, wie man strukturiert vorgeht.</p>
<h2>Regeln und Tipps zum Start Ihrer Social Media Strategie.</h2>
<h3>Zuhören</h3>
<p>Hören Sie genau zu. Sie brauchen ein rudimentäres Monitoring, um herauszufinden, was in den Networks über sie verbreitet wird. Lesen Sie mit über Alerts, damit Sie über die brennenden Themen, welche die Social Comminities aktuell bewegt, informiert sind. Bevor Sie selbst Beiträge zu Gruppendiskussionen leisten, verfolgen Sie die Threads so weit wie möglich zurück. Das kann Sie davor bewahren gleich beim ersten Posting in Fettnäpfchen zu treten.</p>
<h3>Engagieren</h3>
<p>Engagieren Sie sich in den Sozialen Netzwerken mit Liebe, nicht oberflächlich.</p>
<p>Hier Sie einer unter Millionen von anderen Nutzern. Verhalten Sie sich entsprechend. Auch wenn Sie ein bekanntes Unternehmen sein sollten, fangen auch Sie hier bei Null an. Kontakte und Authentizität müssen Sie sich von Grund auf durch Engagement erarbeiten.</p>
<h3>Eigene Inhalte</h3>
<p>Stellen Sie eigene Inhalte ein und teilen Sie sie mit anderen Mitgliedern. Wecken Sie das Interesse anderer Mitglieder daran. Beginnen Sie zunächst mit solchen Inhalten die anderen Nutzern einen echten Mehrwert bieten. Je nach Branche können dies Kochrezepte oder Bedienungsanleitungen für technische Produkte sein, welche Sie online zur Verfügung stellen.</p>
<p>Seien Sie sich über eines im Klaren. Die Mitglieder interessieren sich nicht für Werbebroschüren oder bereits anderweitig publizierte Inhalte. Viel interessanter finden sie exklusiven Content, der sonst nirgendwo online zu finden ist. Je exklusiver, umso besser. Das kann ein kleines Video über den Baufortschritt einer neuen Fabrikationsstätte sein oder Fotos von der letzten Betriebsfeier Ihrer Firma. Humor und Selbstkritik werden in den Sozialen Netzwerken positiv gesehen. Die Darstellung eines Produktes, das auf originelle Weise zweckentfremdet wird könnte zum Linkbait werden. Haben Sie daher keine Scheu vor solchen Beiträgen.</p>
<h3>Kommentieren</h3>
<p>Beteiligen Sie sich an der Bewertung von Inhalten anderer User und kommentieren Sie deren Beiträge mit dem gleichen Engagement, mit der Sie für Ihre eigenen Inhalte werben. Dadurch werden Sie von den anderen Usern wahrgenommen und man lernt Sie zu schätzen. Bleiben Sie bei Kommentaren fair und sachlich</p>
<h3>Kommunizieren</h3>
<p>Indem Sie kommunizieren, werden Sie ein Teil der Community. Machen Sie davon regen Gebrauch. Pflegen Sie die Konversation mit anderen Mitgliedern, beteiligen Sie sich an Gruppendiskussionen und rufen Sie eigene Diskussionsgruppen ins Leben. Aktives Networking ist Grundvoraussetzung für Erfolg im Marketing 2.0. Reagieren Sie nicht nur auf die Aktivität anderer, sondern engagieren Sie sich selbst im Netzwerk.</p>
<h3>User suchen</h3>
<p>Suchen Sie gezielt nach anderen engagierten Nutzern. Konzentrieren Sie sich dabei auf Nutzer, die besonders aktiv sind und meinungsbildend auf andere Mitglieder einwirken. Laden Sie sie in eigene Gruppen ein und zeigen Sie aufrichtiges Interesse an deren Meinungen.</p>
<h3>User binden</h3>
<p>Beteiligen Sie besonders aktive User an Ihren Aufgaben in der Community. Machen Sie sie zu Co-Moderatoren in Ihren Foren. Haben sie insbesondere ein Auge auf kritische User. Indem Sie sie ins Boot holen  gewinnen Sie neue Freunde für Ihre Sache.</p>
<p>Planen Sie Events und kommunizieren Sie diese im Netzwerk. Verlinken Sie Ihren Blog in Ihrem Profil und machen Sie andere User darauf aufmerksam.</p>
<h2 style="text-align: center;">Auf den richtigen Umgang mit Kritik kommt es an</h2>
<p>Nehmen Sie aktiv an Foren teil, doch lesen Sie intensiv mit, bevor Sie kommunizieren. Fingerspitzengefühl und Sensibilität sind hier gefragt, will man als Unternehmen bei einer Community nicht gebrandmarkt werden.</p>
<p>Denken Sie immer daran, dass negative Berichte und Beiträge wesentlich häufiger gelesen und verlinkt werden als positive und sich daher erheblich schneller im Netz ausbreiten.</p>
<p>Das Beispiel eines total misslungenen Kommunikation statuierte Jamba im Jahre 2004. Mitarbeiter des Klingeltonanbieters mischten sich seinerzeit in eine Weblog-Diskussion ein, die sich kritisch mit den Geschäftspraktiken des Unternehmens befasste. In ihren Beiträgen ließen sie Kritik an Jamba abprallen und stellten sich auf die Seite ihres Arbeitgebers. Ihr Pech war, dass sie durch andere Diskussionsteilnehmer enttarnt wurden. Die Nachricht darüber verbreitete sich in Windeseile im Netz und macht den Blog noch bekannter. Zeitweise stand er sogar bei Google unter dem Suchwort &#8220;Jamba&#8221; auf Platz 1 der Ergebnisliste. Dies zog Berichterstattungen der Medien über die versuchte Manipulation des Weblogs nach sich und bescherte dem Unternehmen Jamba ein wahres PR-Desaster.</p>
<p>Bereits wenige negative Stimmen im Internet üben einen großen Einfluss auf die Verbraucher aus. Eine geringe Anzahl an kritischen Berichten über ein Produkt reicht aus, um spürbare Absatzrückgänge zu bewirken. Dieser unheimlichen viralen Macht der Kunden können sie nichts entgegensetzen, außer dem feinfühligen Umgang mit Kritik. Und der ist in allen Social Media besonders wichtig.</p>
<p>Wie Sie auf Kritik angemessen reagieren sollten, ist immer auch situationsabhängig und lässt sich nicht pauschal verallgemeinern. Eine Grundregel besagt, diese Kritik zuzulassen, auch wenn sie Ihrer Ansicht nach, unberechtigt sein sollte. Signalisieren Sie den verstimmten Diskussions-teilnehmern, dass Sie die den kommunizierten Mangel ernst nehmen und alles daran setzen, dass hier Klärung und Abhilfe geschaffen wird.</p>
<p>Wenn sich die kritischen Stimmen daraufhin wieder beruhigen sollten, kommt es auf Ihren Beitrag an die Diskussion wieder in anderes Fahrwasser zu bringen. Gut ist es in dieser Situation, wenn Sie Beispiele zur Hand haben, wie das Unternehmen eine vergleichbare Situation der Vergangenheit zur Zufriedenheit der Kunden gelöst hat. Das schafft Vertrauen ist authentisch und für alle anderen Mitglieder im Netzwerk sofort nachvollziehbar. Hierdurch entstehen auch Sympathien, die andere Teilnehmer dazu bewegen können für ihre Produkte Partei zu ergreifen.</p>
<p>Auf gar keinen Fall sollten Sie bei der Kommunikation mit andern Nutzern direkt für eigene Produkte und Dienstleistungen werben. Schnell haben Sie einen Ruf als Spammer weg und werden unter Umständen von der Teilnahme ausgeschlossen, falls dies gegen die Nutzungsregeln verstoßen sollte.</p>
<p>Versuchen Sie niemals durch Besserwisserei gegenüber anderen Teilnehmern zu aufzutrumpfen, sondern nehmen Sie sich zurück. Lassen Sie im Zweifel deren Meinung gelten, auch wenn Sie es tatsächlich besser wissen sollten. Bleiben Sie in kritischen Situationen immer sachlich und menschlich. Werden Sie von anderen Teilnehmern auf eine Fehlannahme oder einen Irrtum in Ihrer Argumentation hingewiesen, seien Sie um Himmels willen nicht trotzig, sondern bedanken Sie sich für diesen Hinweis. Sie werden sehen, dass das bei anderen gut ankommt.</p>
<p>Ein absolutes No Go ist es ebenfalls Nutzer, mit denen man im realen Leben Differenzen hat über das soziale Netzwerk zu beschimpfen. Wenn Sie also einem Anwalt in Xing wiedersehen, den Sie aufgrund einer miserablen Prozessführung nicht schätzen, ärgern Sie sich nicht. Schauen Sie sich doch einfach sein Profil an und freuen Sie sich darüber, dass er bei der Topsozietät rausgeflogen ist und nun bei einem drittklassigen Mobilfunkanbieter sein Dasein fristen muss.</p>
<p>Die Kommunikation in sozialen Netzwerken verläuft fast wie im realen Leben. Der Ton macht die Musik. Ein hohes Maß an sozialer Kompetenz, also der Fähigkeit souverän, einfühlsam, fair und konstruktiv mit anderen Mitgliedern umzugehen, ist bei der Kommunikation im sozialen Netzwerk immer ein Pluspunkt.</p>
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		<title>Social Media Leitfaden: Kapitel 20 Wie Medien in Zukunft genutzt werden</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 13:45:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bereits heute ist absehbar, dass die Internetnutzung weltweit weiter zunehmen wird. Ein Teil der Marktanteile, welche das Internet in Zukunft gewinnt gehen zu Lasten des Mediums Fernsehen als auch der Printmedien. Der Anteil der User, die täglich online gehen wird dabei von derzeit 35% weiter anwachsen und immer mehr gelegentliche Surfer werden dabei zu regelmäßige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits heute ist absehbar, dass die Internetnutzung weltweit weiter zunehmen wird. Ein Teil der Marktanteile, welche das Internet in Zukunft gewinnt gehen zu Lasten des Mediums Fernsehen als auch der Printmedien. Der Anteil der User, die täglich online gehen wird dabei von derzeit 35% weiter anwachsen und immer mehr gelegentliche Surfer werden dabei zu regelmäßige Nutzern. Ein bedeutender Faktor stellt dabei der wachsende Anteil mobiler Geräte dar, die Zugang zum Internet ermöglichen.</p>
<p>Konsumgüterhersteller haben längst erkannt, dass Onlinewerbung bei Produkten des täglichen Bedarfs mindestens so wirkungsvoll ist wie TV-Werbung. Das Problem ist nur, dass klassische Onlinewerbung oft von den Nutzern als Störfaktor wahrgenommen wird. Mit Popupblockern lassen sich dieses Formen der Einblendung unterbinden, doch die Vermarkter werden nicht müde neue Techniken zu erfinden, welche den gleichen Zweck erfüllen.<span id="more-175"></span></p>
<p>Onlinewerbung funktioniert im Sinne von TV-Werbung. Man stützt sich dabei auf die Erkenntnis, dass eine hohe Einblendungsrate die Bekanntheit und damit den Absatz von Produkten fördert. Ein Grund für die große Popularität der Social Media ist ihre weitgehende Werbefreiheit. In sozialen Netzwerken ist ein störungsfreie Kommunikation mit anderen Nutzern möglich. Onlinewerbung hingegen versetzt die Adressaten in eine passive Rolle und wird dadurch zur Einweg-Kommunikation. Erst Marketing 2.0 macht Kunden zu &#8220;echten&#8221; Kommunikationspartnern. Indem sie Beiträge bewerten, kommentieren und verlinken können, geben sie direktes Feedback und tragen aktiv zum Erfolg einer Kampagne bei.</p>
<p>Das rasante Wachstum der Social Media Communities zeigt einen Trend, dass immer mehr Nutzungszeit in den sozialen Netzwerken verbracht wird. Dies geht auf Kosten anderer Websites, die der Nutzer weniger oft und lange besucht. Noch sind Suchmaschinen das A und O für Erfolg im Internet, obgleich es sich herausgestellt hat, dass die soziale Netzwerken zum  Auffinden von Internetseiten  immer stärker genutzt werden.</p>
<p>Social Media sind das Rückrat von Web 2.0 und werden weiter wachsen. Auch werden neue Netzwerke hinzukommen, welche den demografischen Wandel berücksichtigen und Angebote unterbreiten, die diesen gesellschaftlichen Veränderungen Rechnung tragen.</p>
<h2 style="text-align: center;">Wer Kommunikation beeinflussen will muss Teil von ihr sein</h2>
<p>Das klingt einleuchtend, scheint dennoch bei vielen Unternehmen noch nicht angekommen zu sein. Nichts ist schlimmer als eine Diskussion über Produkte unter den Konsumenten, die sich nicht mehr steuern lässt. Die Macht der Verbraucher zeigt sich überall. Preisvergleichs- und Produktbewertungsportale haben auch bei den Suchmaschinen einen hohen Stellenwert. Überwiegt bei Ciao und Co. die Unzufriedenheit mit bestimmten Produkten und Dienstleistungen schlägt das voll durch in den Suchergebnissen der Suchmaschinenbetreiber. Einschlägige Pressemitteilungen helfen dann auch nicht mehr und werden eher als Versuch gedeutet, die Dinge schönzureden oder Fehler zu vertuschen, denn als aufrichtige Bemühung mit den Kunden in einen Dialog zu treten. Der schleichende Imageverlust lässt sich dann nur noch schwer wieder stoppen.</p>
<p>Noch viel gravierender wirken sich kritische Diskussionen in den Social Media aus. Von außen hat man überhaupt keine Möglichkeit mehr die Kommunikation zu beeinflussen. Die Dinge verselbstständigen sich und greifen auf andere soziale Netzwerke über. Nicht eingerechnet dabei sind die unzähligen Blogbetreiber, die das Thema aufgreifen und darüber schreiben. Das schlägt dann noch höhere Wellen.</p>
<p>Wirklich beeinflussen lässt sich die Kommunikation nur, wenn man bereits ein Teil von ihr ist. Nicht erst dann, wenn ein Problem virulent wird, sondern bereits im Vorfeld. Die Marketingabteilungen der Unternehmen kommen daher nicht daran vorbei selbst Mitglied bei Facebook, Twitter und YouTube zu werden. Sie müssen lernen sich in den Netzwerken eigene Kommunikationskanäle wie Diskussionsgruppen aufzubauen. Hier können sie die Meinungsbildung von Konsumenten beobachten und gegebenenfalls angemessen auf Kritik reagieren. Indem man den anderen Mitgliedern genau zuhört, ehrliche Antworten gibt und mit dem notwendigen Feingefühl kritische Fragen kommuniziert erntet man immer die Sympathien anderer Mitglieder und ruft durch sicheren Umgang weiteres mediales Interesse hervor.</p>
<h2 style="text-align: center;">Authentizität ist der Schlüssel zum Erfolg</h2>
<p>Nichts ist Wichtiger im sozialen Netzwerk als Authentizität.  Denn sie allein scheint die letzte Waffe zu sein gegenüber den mächtigen Verbrauchern. Erfolgreiches Marketing 2.0 setzt all dies voraus. Nur wenn die Vernetzung bereits greift und der Kommunikation über Social Media bereits eingesetzt hat lässt sie sich sinnvoll und effektiv für eigene Kampagnen nutzen. Man kann es daher gar nicht oft genug betonen: Wer die Kommunikation nachhaltig beeinflussen will muss ein Teil von ihr sein. Nirgendwo anders im Internet findet Kommunikation auf derart breiter Ebene statt wie in den Social Media.</p>
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		<title>Social Media Leitfaden: Kapitel 18 Die unterschiedlichen Funktionen von  Social Websites</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 14:16:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neben der interaktiven Funktion der Kommunikation zwischen Internetusern und der mittlerweile erreichten wirtschaftlichen Bedeutung haben Soziale Netzwerke weitere wichtige Eigenschaften. So werden sie mittlerweile ergänzend zu Suchmaschinen dafür genutzt, relevante Webinhalte zu finden. Von Sozialen Communities gebookmarkte Webseiten werden häufiger geklickt. Weblogs, Foren und Meinungs- und Bewertungsforen prägen Meinungen zu Produktqualität und Service maßgeblich mit. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben der interaktiven Funktion der Kommunikation zwischen Internetusern und der mittlerweile erreichten wirtschaftlichen Bedeutung haben Soziale Netzwerke weitere wichtige Eigenschaften. So werden sie mittlerweile ergänzend zu Suchmaschinen dafür genutzt, relevante Webinhalte zu finden. Von Sozialen Communities gebookmarkte Webseiten werden häufiger geklickt.<span id="more-163"></span></p>
<p>Weblogs, Foren und Meinungs- und Bewertungsforen prägen Meinungen zu Produktqualität und Service maßgeblich mit. Man erinnere sich nur an die zum Teil mehrfach täglich geänderten Wikipedia-Beiträge. Ein schlecht bewertetes Produkt wird auf dem Markt so gut wie keinen Erfolg mehr haben. Das digitale Gedächtnis des Internets vergisst nichts. Die Industrie weiß das und versucht, die Meinungsmache zu steuern. Sie belohnt positive Bewertungen oder stellt gar selbst manipulierte Beiträge unter falschem Namen ins Netz.</p>
<p>Bei Begeisterung für ein Produkt hingegen sind die Kunden oft kaum zu bremsen. So produzierte ein amerikanischer Lehrer einen der bekanntesten Werbespots für den iPod, ganz allein aus Liebe zu diesem schönen Produkt. Doch es geht auch anders: Zwei andere Verbraucher brachten auf ähnlichem Wege an die Öffentlichkeit, dass Apple den Akku-Austausch für den iPod überhaupt nicht vorgesehen hatte. Auch dieser wenig verbraucherfreundliche Umstand verbreitete sich rasend schnell im Netz.</p>
<h2>Social Media Seiten genießen eine hohe Linkpopularität</h2>
<p>Was Marketingleute an beiden Beispielen wieder interessieren sollte: Bewertungen von Produkten genießen in Suchmaschinen eine hohe Relevanz und werden daher hoch gerankt. Soziale Netzwerke haben also per se einen großen Vorteil. Der hohe Vernetzungs- und Aktualitätsgrad und die hohe Linkpopularität von Seiten wie Facebook, Twitter und YouTube führen automatisch zu einer höheren Bewertung bei den Suchmaschinen. Aufgrund dieser Tatsachen können Marketingabteilungen das Web 2.0 nicht länger ignorieren.</p>
<p>Wer bei der Meinungsführerschaft zukünftig ganz vorn mitspielen will, wird um die Social Media nicht mehr herumkommen. Ob es nun um das Ranking in den Suchmaschinen oder die Medienberichterstattung über Produkte und Unternehmen geht, überall wird sichtbar, dass Entscheidung über Erfolg und Misserfolg durch den Meinungsbildungsprozess in den Sozialen Netzwerken beeinflusst wird. Als einzige Alternative diese Prozesse von Anfang an mit zu gestalten bleibt nur die aktive Mitwirkung in den Social Media selbst.</p>
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		<title>Social Media Leitfaden: Kapitel 17 Marketing 2.0 – Verschläft Deutschland einen Trend?</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 20:32:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Trends haben die Eigenschaft, dass sie kommen und gehen. In Bezug auf Social Media befinden wir uns jedoch inmitten eines Booms, dessen Ende nicht absehbar ist. Die Entwicklungen der letzten Jahre zeigen eine eindeutige und unumkehrbare Tendenz. Das anonyme Internet gehört der Vergangenheit an. Der Internetnutzer ist mündiger geworden und erhält durch Social Media Nutzung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Trends haben die Eigenschaft, dass sie kommen und gehen. In Bezug auf Social Media befinden wir uns jedoch inmitten eines Booms, dessen Ende nicht absehbar ist. Die Entwicklungen der letzten Jahre zeigen eine eindeutige und unumkehrbare Tendenz. Das anonyme Internet gehört der Vergangenheit an. Der Internetnutzer ist mündiger geworden und erhält durch Social Media Nutzung ein Gesicht. Die immense Zunahme bei den Mitgliederzahlen in den sozialen Netzwerken machen deutlich, dass die Internetnutzer diese persönliche Form der Kommunikation als Bereicherung ihres Lebens empfinden. Daraus entwickelt sich eine neues soziales Verantwortungsgefühl anderen Nutzern gegenüber aber auch ein bislang nicht gekanntes Maß an neuen Möglichkeiten.<span id="more-160"></span></p>
<p>Weltweit werden soziale Netzwerke bereits von zwei Dritteln aller Internetuser genutzt und in den USA sind es sogar schon drei von vier Nutzern. Deutschland hinkt hinter diesem Trend mit 50 % etwas hinterher, scheint aber aufzuholen. Beeindruckend ist, dass in einem Land wie Brasilien, das zu den aufstrebenden BRIC-Staaten gehört, Nutzungsraten von 80 % bei Facebook, YouTube, Flickr und Co. zu verzeichnen sind.</p>
<p>Diese Fakten können die Marketing Manager in den Unternehmen nicht unberücksichtigt lassen. Es ist auch für sie höchste Zeit Überlegungen anzustellen, wie sie diese Potenziale in den Social Media zukünftig erreichen wollen.</p>
<p>Eines dürfte deutlich sein. Es ist nicht nur die jüngere Generation, die diese Medien nutzt, sondern zunehmend auch ältere Menschen beginnen das Social Networking für sich zu entdecken. Ein Beispiel hierfür liefert das Karrierenetzwerk Xing, welches nicht nur von Berufseinsteigern genutzt, sondern vor allem auch von erfahrenen Managern und Fachleuten frequentiert wird.</p>
<p>Vorbehalte gegen Neues haben in Deutschland Tradition. So auch bei der Nutzung der Social Media. Nicht anders lässt es sich erklären, warum Deutschland hinterher hinkt. Bei den Skandinaviern, Engländern und beim Nachbarn Frankreich ist die Nutzungsrate bei den sozialen Netzwerken deutlich höher.</p>
<p>Analog zur zögerlichen Annahme des Angebotes bei den Internetnutzern sind deutsche Unternehmen auch Schlusslicht in Bezug auf die Auseinandersetzung mit den neuen Medien und laufen somit dem allgemeinen Trend hinterher. Ein möglicher Erklärungsansatz hierfür könnte die starke Exportlastigkeit der deutschen Wirtschaft sein, für welche die Binnenkonjunktur in den letzten Jahren nicht so ausschlaggebend war. Dies scheint sich jedoch zu ändern. Aufgrund des Nachfragerückgangs aus dem Ausland infolge der weltweitern Finanz- und Wirtschaftskrise gewinnen die inländischen Nachfragepotenziale gerade in Deutschland zunehmend an Gewicht. Von daher sind deutsche Marketingleute gut beraten, sich mit den neuen Techniken alsbald vertraut zu machen.</p>
<p>Bislang spielt Marketing 2.0 daher in deutschen Unternehmen noch kaum eine Rolle. Es wird aufgrund schlecht steuerbarer Kommunikationskanäle als zu arbeitsintensiv empfunden und daher kritisch betrachtet. Lieber greift man bei Kampagnen auf Altbewährtes wie E-Mail und Google-Adwords zurück.</p>
<p>Doch gerade Marketing 2.0 bietet den Unternehmen neue Chancen sich zu positionieren und mit Kunden ins Gespräch zu kommen. Jüngere Marketing Manager haben diese Möglichkeit längst für sich entdeckt. Sie sind Mitglied dieser Gemeinschaften und wissen nunmehr, worauf es in der Kommunikation und im Informationsgehalt wirklich ankommt.</p>
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		<item>
		<title>Social Media Leitfaden: Kapitel 16 Wie werden Zielgruppen in den Social Media erreicht?</title>
		<link>http://www.joachim-weber.de/social-media-leitfaden/social-media-leitfaden-kapitel-16-wie-werden-zielgruppen-in-den-social-media-erreicht-135.html</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 14:15:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es gibt weder einen Königsweg noch ein Patentrezept avisierte Zielgruppen in den Social Media zu erreichen. Marketing 2.0 ist ein mühsamer Prozess, der kontinuierlich in Gang gehalten werden muss. Darum wird kein Unternehmen herum kommen. Kniffe und Tricks dies zu umgehen gibt es nicht. Trotz alledem lassen sich gerade in den Social Media Phänomene registrieren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt weder einen Königsweg noch ein Patentrezept avisierte Zielgruppen in den Social Media zu erreichen. Marketing 2.0 ist ein mühsamer Prozess, der kontinuierlich in Gang gehalten werden muss. Darum wird kein Unternehmen herum kommen. Kniffe und Tricks dies zu umgehen gibt es nicht.<span id="more-135"></span></p>
<p>Trotz alledem lassen sich gerade in den Social Media Phänomene registrieren, die man mit dem Flügelschlag eines Schmetterlings vergleichen könnte, der einen Wirbelsturm auslöst. Einer Kettenreaktion gleich befördern sie urplötzlich Beiträge mehrere Stunden oder Tage in den Rankinglisten ganz nach oben.</p>
<p>Linkbaits nennt man  Köder, die für Social Networker ausgelegt werden. Sie funktionieren allerdings nur, wenn die Teilnehmer von Facebook, MySpace oder Twitter einen Artikel oder eine Website wirklich interessant finden. Denn nur dann entwickeln sie die Bereitschaft sie zu zitieren und weiterzuverlinken. Und genau das ist das Ziel bei der Linkbait-Strategie.</p>
<p>Nur, was macht einen Beitrag so interessant, dass er in kürzester Zeit Rekordzugriffe verzeichnen kann? Eine eindeutige Antwort darauf gibt es nicht. Auch von außen lässt sich ein solcher Prozess nur schwerlich in Gang setzen. Hier sind mutige, selbstkritische und selbstironische Ansätze gefragt. Denkmuster, die in den klassischen, auf Perfektion der Corporate Identity fixierten Marketingstrategien keinen Platz haben.</p>
<p>Es ist das Außergewöhnliche, Unerwartete und vielleicht allzu Menschliche, was Linkbaits auszeichnet. Sentenzen, die eher nicht mit einem Unternehmen in Verbindung gebracht werden. Nicht die &#8220;Höher, schneller, weiter&#8221;-Attitüde zeichnet den erfolgreichen Linkbait aus, sondern das nachdenkliche, selbstironische und auch sich selbst hinterfragende Statement, das als originell und nicht alltäglich wahrgenommen wird.</p>
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		<title>Social Media Leitfaden: Kapitel 14 Die populärsten sozialen Netzwerke im Überblick</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 14:25:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media Leitfaden]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Pinnwand]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[Soziale Netzwerke erobern das Internet. Es gibt fast keinen Internetnutzer mehr, der nicht zumindest die eine oder andere Plattform besucht oder genutzt hat, auch wenn er (noch) nicht Mitglied derselben sein sollte. Wissenschaftliche Erklärungsansätze für diesen Boom sind bislang noch Mangelware. Dafür sprechen Statistiken über Mitglieder- und Zugriffszahlen aber eine klare Sprache, die nicht weiter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soziale Netzwerke erobern das Internet. Es gibt fast keinen Internetnutzer mehr, der nicht zumindest die eine oder andere Plattform besucht oder genutzt hat, auch wenn er (noch) nicht Mitglied derselben sein sollte. Wissenschaftliche Erklärungsansätze für diesen Boom sind bislang noch Mangelware. Dafür sprechen Statistiken über Mitglieder- und Zugriffszahlen aber eine klare Sprache, die nicht weiter interpretiert werden muss. Auch von Wirtschaft und Politik wird dieser Boom mittlerweile registriert. Web 2.0 heißt die Kurzform, die für diese großflächige Demokratisierung im Internet steht und Marketing 2.0 die Strategie dieses in zukünftige Entscheidungen und Prozesse einzubeziehen.</p>
<p>Lernen Sie im Folgenden die derzeit populärsten sozialen Netzwerke kennen.<span id="more-96"></span></p>
<h2>14.1 Facebook</h2>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-97" style="margin: 0px 10px 10px 0px;" title="175px-Facebook.svg" src="http://www.joachim-weber.de/wp-content/uploads/2010/07/175px-Facebook.svg_.png" alt="" width="175" height="66" />Facebook ist mit über 250 Millionen registrierten Nutzern weltweit eines der größten Social Networks. Eigentümer und Betreiber ist die Facebook Inc. mit Sitz im kalifornischen Palo Alto. Das Netzwerk, das Marc Zuckerberg im Jahre 2004 an der Harvard University entwickelt hatte, war ursprünglich nur für die dort Studierenden gedacht. Wenig Später wurde es für Studenten anderer US-Hochschulen freigegeben und auch auf Firmenmitarbeiter ausgedehnt. Schließlich öffnete man das Netzwerk auch für ausländische Studenten und mittlerweile wird Facebook in 64 Sprachversionen angeboten.</p>
<p>Zentrales kommunikatives Element in Facebook ist die Profilseite, auf der der Nutzer neben Angaben zu seiner Person auch Fotos und Videos einstellen kann. Profilbestandteil jedes Mitglieds ist eine Pinnwand, auf der Besucher Nachrichten hinterlassen oder Notizen publizieren können. Daneben können sich Mitglieder private Nachrichten senden, chatten und Freunde zu Gruppen und Events einladen.</p>
<p>Seine große Attraktivität verdankt Facebook auch dem Umstand, dass Softwareentwicklern seit 2007 eine API-Programmierschnittstelle angeboten wird und das Netzwerk sich für Drittanbieter öffnete. Dadurch konnten Entwickler fortan eigene Programme schreiben und veröffentlichen, die von allen anderen Mitgliedern genutzt werden können. Durch diese Öffnung entstanden binnen von zwei Jahren über 52.000 Applikationen. Spaß-, Spiel- und Kommunikationsprogramme sind dabei besonders beliebt. Alle Programme können auf der eigenen Profilseite integriert werden und tragen damit zur deren Individualisierung bei.</p>
<p>Alert-Funktionen informieren die Mitglieder, wenn auf den Profilseiten befreundeter Nutzer neue Einträge gemacht wurden. Weiter können Benutzer Kleinanzeigen aufgeben, die auf einem Marktplatz veröffentlicht werden.</p>
<p>Zukunftweisend war in 2008 die Entscheidung der Facebook Inc. Schnittstellen zu anderen Netzwerken anzubieten. Dadurch können Mitglieder ihre Anmeldedaten auch mit anderen Netzwerken verwenden und müssen sich dort nicht separat anmelden. Die externen Aktivitäten der Nutzer können dadurch auf deren Profilseite angezeigt werden und sind für andere Nutzer sichtbar.</p>
<p>Für jeden, der die Absicht hat Social Media Marketing professionell zu betreiben ist die Mitgliedschaft bei Facebook einfach ein Muss. Die immense Mitgliederzahl und die Tatsache, dass jeden Monat über 1 Milliarde Fotos und 10 Millionen Videos hochgeladen werden sprechen für sich.</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/">http://www.facebook.com</a></p>
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		</item>
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		<title>Social Media Leitfaden: Kapitel 3 Fakten zu Social Media</title>
		<link>http://www.joachim-weber.de/social-media-leitfaden/social-media-leitfaden-kapitel-3-fakten-zu-social-media-42.html</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 08:01:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media Leitfaden]]></category>
		<category><![CDATA[Daten]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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		<description><![CDATA[Um die Dimensionen der Social Media erfassen hier ein paar Zahlen und Daten, die sich lesen als seien es Einträge im Guiness Buch der Rekorde. 100 Millionen Videos werden tagtäglich auf YouTube angeschaut 413 Jahre bräuchte man um alle hochgeladenen Videos auf YouTube anzusehen. Das entspricht gut sechs Menschleben. 13 Stunden beträgt die Abspiellänge der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um die Dimensionen der Social Media erfassen hier ein paar Zahlen und Daten, die sich lesen als seien es Einträge im Guiness Buch der Rekorde.</p>
<ul>
<li style="text-align: left;"><strong>100 Millionen Videos</strong><br />
werden tagtäglich auf YouTube angeschaut</li>
<li style="text-align: left;"><strong>413 Jahre</strong><br />
bräuchte man um alle hochgeladenen Videos auf YouTube anzusehen. Das entspricht gut sechs Menschleben.</li>
<li style="text-align: left;"><strong>13 Stunden</strong><br />
beträgt die Abspiellänge der Videos insgesamt, die pro Minute auf YouTube hochgeladen werden</li>
<li style="text-align: left;"><strong>1382 Prozent</strong><br />
Wachstum verzeichnete die MicroBlog-Plattform Twitter von Januar auf Februar 2009</li>
<li style="text-align: left;"><strong>3 Millionen Tweets</strong><br />
werden jeden Tag durchschnittlich auf Twitter abgesetzt</li>
<li style="text-align: left;"><strong>Der achtgrößte Staat der Erde</strong><br />
wäre Facebook, nähme man die Teilnehmerzahl als Bevölkerung</li>
<li style="text-align: left;"><strong>1 Milliarde Klicks</strong><br />
pro Woche auf Fotos, Links, News und Blogs erfolgen allein in Facebook</li>
<li style="text-align: left;"><strong>3 von 4 Bürger der USA</strong><br />
bedienen sich bereits der Social Media Techniken in irgendeiner Form</li>
<li style="text-align: left;"><strong>Zwei Drittel aller Internetnutzer</strong><br />
weltweit besuchen bereits soziale Netzwerke</li>
<li style="text-align: left;"><strong>Die viertpopulärste Onlineaktivität</strong><br />
ist der Besuch sozialer Netzwerke.</li>
<li style="text-align: left;"><strong>10 Prozent aller im Internet verbrachten Zeit</strong><br />
findet in Social Networks statt. Die Zeit, die insgesamt in Social Media verbracht wird hat sich insgesamt verdreifacht.</li>
<li style="text-align: left;"><strong>13 Millionen Artikel</strong><br />
wurden bereits für die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia verfasst</li>
<li style="text-align: left;"><strong>3,6 Milliarden Fotos</strong><br />
wurden bereits in Flickr archiviert, soviel wie die halbe Weltbevölkerung zählt.</li>
<li style="text-align: left;"><strong>83 Millionen Stunden</strong><br />
sind rund 5 Milliarden Minuten. Das ist die Zeit, die Nutzer täglich auf Facebook verbringen.</li>
<li style="text-align: left;"><strong>1 Milliarde</strong><br />
beträgt die Anzahl benutzergenerierter Inhalte wie Links, Fotos oder Blogbeiträge, welche Nutzer pro Woche in Facebook einstellen.</li>
</ul>
<p>Diese Zahlen beschreiben nur annähernd die Dimensionen von Social Media, die zur Zeit einen gewaltigen Boom erleben. Ein Ende des Wachstums ist nicht in Sicht, den täglich kommen neue Mitglieder hinzu.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-44" style="margin: 0px 10px 10px 0px;" title="social-150x150" src="http://www.joachim-weber.de/wp-content/uploads/2010/04/social-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />Fünf Millionen aktive Anhänger von Barack Obama verteilten sich im vergangenen US-Präsidentschaftswahlkampf über 15 soziale Netzwerke und das berühmte &#8220;Yes we can&#8221;-Musikvideo wurde über 14 Millionen mal auf YouTube angesehen. Beeindruckende 6,5 Millionen Dollar Spendengelder konnten die Netzwerker schließlich über soziale Netzwerke für Obamas Kampagne einsammeln.</p>
<h2 style="text-align: center;">Social Media demokratisiert die Kommunikation im großen Stil.</h2>
<p>Die phänomenale Entwicklung der Social Media hat weniger massenpsychologische Ursachen, sondern lässt sich eher soziologisch erklären. Social Media steht im Internet für die urmenschlichen Bedürfnissen nach Mitteilung und Selbstdarstellung. So wie im realen Leben die zwischen-menschliche Kommunikation sich auch nicht im Briefverkehr, Telefonaten und persönlichen Gesprächen erschöpft, sondern vor allem auch in der Öffentlichkeit stattfindet. Hier spielt sich sogar ein recht großer Teil des menschlichen Lebens und seiner Kommunikation ab.</p>
<p>Social Media stellen diese Öffentlichkeit her. Hier kann jeder mit jedem in Kontakt treten und sich zu verschiedenen Themen und Inhalten äußern. Durch Beiträge entwickeln sich Diskussionen, die wiederum weitere Nutzer anziehen je mehr Beiträge verfasst werden. Die Themen selbst werden nur zum Teil von den herkömmlichen Medien vorgegeben. Es können sich auch wie aus dem nichts urplötzlich Topics auftauchen, die binnen weniger Stunden eine immense Popularität erlangen und erst dadurch die Aufmerksamkeit der Medien erregen.</p>
<p>Nirgendwo tritt dies so deutlich zutage wie auf dem Microblogging-Dienst Twitter. In Echtzeit können hier Kurzmitteilungen verfasst werden, welche sich von Breaking News in den Weltnachrichten bis zu privaten Messages an Freunde erstrecken. Nutzbar in allen Ländern der Erde rund um die Uhr. Eingehende Short Messages, Tweets genannt werden sofort nach bestimmten Wörtern oder Phrasen in Echtzeit ausgewertet und nach Popularität gerankt. Das Ranking der populärsten Topics kann sich laufend verändern, sodass immer Bewegung da ist. Wie im richtigen Leben.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>93 % aller Nutzer wollen die Unternehmen<br />
in Social Media vertreten sehen</strong></p>
<p>Die für das Unternehmensmarketing vielleicht wichtigste aller Indikatoren jedoch ist, dass 93 % aller Nutzer von Social Media glauben, dass Unternehmen hier vertreten sein sollten und immerhin 85 % erwarten über die reine Präsenz hinaus, dass die Unternehmen mit den Kunden über soziale Netzwerke auch interagieren sollten.</p>
<h2 style="text-align: center;">Social Media heißt zuhören und reden zur gleichen Zeit</h2>
<p>Für die Marketingabteilungen vieler Firmen wird dies eine echte Herausforderung sein, denn bislang dachten viele eine Bestellhotline oder Webadresse reiche aus, um Aufträge zu erhalten. Auch sie werden umdenken müssen und schließlich begreifen, dass Kundenkommunikation keine Einbahnstraße ist. Das wesentliche Merkmal von Social Media ist nun mal die Zwei-Wege-Kommunikation. Zuhören und Reden zur gleichen Zeit ist in der klassischen Kommunikation vieler Unternehmen noch völlig unentdecktes Terrain.</p>
<p>Während Millionen von Internetnutzern Content für Social Media kreieren, stehen die meisten Unternehmen immer noch abseits. Auch sie werden begreifen müssen, dass sich unter diesen engagierten sozialen Netzwerkern letztendlich ihre Kunden befinden. Sie wollen nicht nur mit Werbebotschaften berieselt werden, sondern erwarten, dass man ihnen zuhört und zwar genau zuhört.</p>
<p>Leider behandeln viele Unternehmen die Social Media wie einen zusätzlichen Marketing-Channel. Vermeiden Sie diesen Fehler. Sehen Sie Social Media als Plattform für Public Relations, Kundendienst, Loyalty-Building, Zusammenarbeit, Networking und Ideenschmiede. Natürlich können und sollen Sie auch neue Kunden akquirieren. Es sollte jedoch nicht der alleinige Fokus Ihrer Präsenz in Social Networks sein. Denn dies honorieren die Social-Network-Nutzer nicht, es könnte Ihnen dann sogar schaden.</p>
<p>Wichtig ist, dass Sie Ihre eigene Social Media Strategie definieren. Starten Sie sie nicht als singuläre Kampagne, sondern entwickeln Sie eine nachhaltige Konversationsstrategie für die Social Media. Denn nur dies wird sich für Sie auszahlen. Erwarten Sie nicht zuviel. Social Media ist nicht die Antwort auf Alles. Haben Sie ein schlechtes Produkt können Ihnen die Netzwerke auch nicht weiterhelfen. Wenn es allerdings beim Customer Service hapern sollte, sieht es schon anders aus. Gleiches gilt, wenn Ihr Business ins Stocken geraten ist oder Ihre Produkt- und Unternehmensbotschaften nicht so recht rüberkommen wollen. Hier können Sie über Social Media eine Menge erreichen. Immer vorausgesetzt, Sie beherrschen die grundlegenden Regeln, die es auf den sozialen Plattformen zu beachten gilt. Das oberste Gebot heißt, genau zuhören, immer wieder genau zuhören, was andere sagen, meinen und wünschen. Werden Sie dann aktiv und engagieren Sie sich. Erstellen Sie klare Kommunikationsprofile und suchen Sie den Kontakt zu Ihren Besuchern. Geben Sie Ihnen Antworten auf ihre Fragen. Beteiligen Sie sich schließlich an der Bewertung anderer. Geben Sie Kommentare ab, verlinken Sie selbst Beiträge anderer. Engagieren Sie sich.</p>
<p>Messen Sie schließlich Ihren Einfluss, die Aufmerksamkeit, die Ihnen zuteil wird und das Engagement anderer, um Aufschluss über den Erfolg Ihrer Social Media Strategie zu erhalten.</p>
<p>Lernen Sie die Massen zu mobilisieren und Methoden wie Crowdsourcing effektiv für sich zu nutzen.</p>
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